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Aderlass

Der Aderlass gehört zu den ausleitenden Verfahren. Er ist eine der ältesten Therapieformen, die die meisten Naturvölker nutzten. Schon Hippokrates (460 v. Chr.) empfahl ihn bei Entzündungen und Schmerzzuständen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein galt der Aderlass als wichtigstes Heilmittel in der Medizin gegen beinahe jedes Leiden.

Wir praktizieren den Aderlass in der Tradition der Hildegard von Bingen. Dieser wird in den ersten sechs Tagen nach Vollmond durchgeführt. Dem Patienten wird eine Nadel in die Vene gelegt. Über den Schlauch läuft das Blut in ein Gefäß so lange, bis es zum Farbumschlag des Blutes kommt. Die entnommene Blutmenge kann zwischen 30ml und 200ml variieren.

Hildegard von Bingen (1098-1179) empfahl, auch beim gesunden Menschen in jedem Jahr einmal einen Aderlass zur regelmäßigen Reinigung und Entgiftung des Gesamtstoffwechsels und zur Stimulation der körpereigenen Heilkräfte durchzuführen.

 

Indikationen:

  • Prävention bei Schlaganfall, Herzinfarkt, Lungenembolie, Venenthrombose
  • Bluthochdruck
  • klimakterische Beschwerden
  • gestörter Stoffwechsel, Diabetes, Gicht, Rheuma
  • unreine Haut und Hautkrankheiten, wie Neurodermitis
  • erhöhte Hämatokritwerte, Polyglobulie
  • Durchblutungsstörungen
  • Stress, Depressionen, Burnout
  • zur Unterstützung der Entgiftung und Reinigung bei der Entgiftungs-Entsäuerungs-Entschlackungskur